Ein Motorradleben zwischen Freiheit, Verantwortung und Demut
Mit zehn Jahren macht sich ein Junge ein Versprechen – eines von der Art, wie man sie als Kind manchmal gibt und die meisten Erwachsenen irgendwann vergessen. James Cook hat seins nicht vergessen.
Dreißig Jahre lang trägt er diesen Traum mit sich, durch Ausbildung, Beruf und Familie, durch all das, was das Leben eben dazwischenschiebt. Mit vierzig löst er sein Versprechen endlich ein. Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende, sie fängt erst richtig an: Aus der Erfüllung eines Jugendtraums wird eine Leidenschaft, die ihn bis ins hohe Alter begleitet, konsequent und unbeirrt.
Es ist eine Geschichte über Weggefährten, die zu echten Freunden werden. Über eine Gemeinschaft, die trägt, wenn es darauf ankommt. Über Rückschläge, die nicht das Ende bedeuten, sondern dazugehören. Und über die stille Erkenntnis, dass es nicht darum geht, irgendwann anzukommen, sondern darum, sich selbst treu zu bleiben.
25 Kapitel, ein ganzes Leben lang gelebt: ehrlich, oft mit einem Schmunzeln, nie beschönigt. „Die Straße endet nie" erzählt von einem Versprechen an sich selbst – und davon, was daraus werden kann, wenn man es wirklich ernst meint.
James Cook lebt, was er schreibt: Bis heute hält er an dem fest, was er sich mit zehn Jahren vorgenommen hat.
„Es ist, als hätte eine Künstliche Intelligenz einen typischen Harley-Biker der Babyboomer-Generation erfunden. Aber es gibt ihn wirklich, er hat jetzt sogar ein Buch geschrieben. [...] Haben wir alles auch so ähnlich erlebt, aber selten hat's einer so treffend beschrieben."
– Dream Machines, American-V2-Magazin
Bevor es losgeht, möchte ich etwas klarstellen.
Dieses Buch ist nicht entstanden, weil ich etwas beweisen wollte. Nicht, weil ich besonders mutig war. Nicht, weil meine Geschichte größer wäre als die anderer. Es ist entstanden, weil sich über viele Jahre etwas angesammelt hat, das nicht mehr nur gefahren werden wollte.
Motorradfahren begleitet mich, seit ich denken kann. Am Anfang war es Sehnsucht. Später Geschwindigkeit. Dann Gemeinschaft. Heute ist es Verantwortung – für mich selbst und für jene, die mit mir unterwegs sind.
Ich habe gelernt, dass Freiheit nichts mit Rücksichtslosigkeit zu tun hat. Und dass Demut kein Verlust ist, sondern ein Zeichen von Verständnis.
Die Straße bringt einem das bei. Nicht auf einmal. Nicht freundlich. Aber zuverlässig.
Was du hier liest, sind keine Heldengeschichten. Es sind Momentaufnahmen. Gedanken, die auf Parkplätzen entstanden sind. Erkenntnisse, die sich erst nach vielen Kilometern gezeigt haben. Und Erinnerungen an Menschen, die geblieben sind – und an jene, die irgendwann abgebogen sind.
Ich schreibe über Maschinen, weil sie ein Teil davon sind. Aber eigentlich schreibe ich über Menschen. Über Vertrauen. Über Fehler. Über das Weiterfahren, wenn Aufhören einfacher wäre.
Vielleicht findest du dich in manchen Passagen wieder. Vielleicht auch nicht. Beides ist in Ordnung.
Dieses Buch verlangt keine Zustimmung. Nur Offenheit.
Denn die Straße ist kein Ort. Sie ist ein Zustand. Und sie endet nie.
„Die Straße endet nie" ist als Taschenbuch und E-Book überall im Buchhandel erhältlich.
Auch in jeder weiteren Buchhandlung bestellbar unter ISBN 978-3-6967-7680-0 (Taschenbuch) – ebenso als E-Book erhältlich.